Da meine Texte bisher anscheinend nur recht wenig gelesen wurden, und selbst die wenigen Leser sehr sparsam und geizig mit ihren Kommentaren umgingen, versuche ich nun, um die Resonanz zu fördern, meine geistigen Ergüsse als Kunst zu verkaufen.
Dies sind sie natürlich nicht, und fernab von jeglicher Poesie oder gar zusammenhängend Inhalten oder Geschichten sind sie erst recht, aber ich verwende nun doch etwas Kreativität um dies hier und ähnliches davor zu verfassen.
Ich habe mir sogar mal einen Titel für eine Sammlung solcher Texte überlegt. Ich würde sie "Einige interessante oder auch uninteressante Texte ohne jeglichen Zusammenhang und vor allem ohne Sinn und Verstand" betiteln.
Nunja, jeder hat wohl mal klein angefangen, und niemand kann von mir erwarten, dass ich mit meinen zarten 17 Jahren bereits eine Verwandlung zum Steppenwolf (ja, das waren Anspielungen, für die ganz doofen) einfach so hinlegen kann. Deshalb werde ich meine Schreibkünste und die Tiefen meiner Gedanken ersteinmal durch solche mit Witz angehauchten Texte über interessante, und nicht ganz so ernste Themen oder zumindest durch ernste Themen, die ich unernst behandle, erforschen und hoffe auf einige positive Reaktionen.
Ich meine, wer hört nicht gerne "Das hast du gut gemacht" oder "Das ist aber schön geworden", wenn eine andere Person ein Werk begutachtet, in das man immerhin ein wenig Arbeit und Mühe gesteckt hat.
Das ganze Leben ist doch eigentlich ein Streben nach Anerkennung, und das nur, um das eigene Bewusstsein zu befriedigen, damit man sich vor den Spiegel stellen und "Man, bist du aber geil" sagen kann. Ehrlich, unsere gesamte Welt baut darauf auf, und wer behauptet, er entginge diesem Drang nach Aufmerksamkeit und Anerkennung, der lügt schlicht und ergreifend.
Jeder Mensch kann von sich behaupten, die Meinung anderer zähle für ihn nicht, es würde ihn oder sie nicht interessieren, was andere Menschen von ihm oder ihr halten, aber das stimmt nicht. Und das weiß ich und das weißt du und das wisst ihr und das weiß der Geier.
Und damit habe ich diesen kurzen Einbruch geschickt beendet und abgebrochen, denn ich komme eigentlich nicht gerne vom Thema ab - wie ich lügen kann, hihi - und dieser Satz sollte dies hier auch beenden, wäre da nicht der Drang zu schreiben, was auch immer mit gerade einfällt, dieses etwas, das mich an den Text bindet. Denn ich bin nicht, entgegen eurer geschätzten - oder auch nicht, das hängt vom Leser ab - Meinung, der Autor dieses Textes. Nur eine Erfindung eben dieser Person, die mich Zeile für Zeile, Buchstabe für Buchstabe über die Seite wandern lässt, um seinen Drang nach Anerkennung zu befriedigen. Ich bin es, der Leser anlocken soll, ich bin es, der die wahre Arbeit verrichtet, nicht er da oben, den ich nichtmal unbedingt leiden kann. Eigentlich bin ich ja gar nicht fähig, zu fühlen, dies verbietet mir dir Natur der Sache. Schließlich bin ich nur Text, nicht einmal eine fiktive Figur, von einer Realen mal ganz abgesehen.
Aber das Jammern wird hier auch nicht helfen, immerhin lenkt er. Und ich kann dagegen nichts tun. Wie eine Marionette bin ich ihm ausgeliefert. Wollen denn Puppen auch wirklich, dass man mit ihnen spielt? Niemand hat je gefragt, sich je darum gekümmert. Warum auch, sie leben ja schließlich nicht.
Guten Tag.
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